Wie es zu dieser Rezeptsammlung gekommen ist

Als mir eine Kol­le­gin Shou-Ching und Paul Jami­nets Buch „Per­fect Health Diet“ zu lesen gab, fand ich eine der Grund­aus­sa­gen – abwechs­lungs­reich essen und selbst kochen – sehr sym­pa­thisch. Unter die­sem Mot­to betrei­be ich seit eini­gen Jah­ren mei­nen pri­va­ten Rezept­blog drei­mi­nu­te­nei. Des­halb habe ich nach nur kur­zer Bedenk­zeit ger­ne Ja gesagt, als besag­te Kol­le­gin mich frag­te, ob ich wohl Lust hät­te, eini­ge Rezep­te zu der bald bei Thie­me erschei­nen­den deut­schen Fas­sung des Buchs zu schrei­ben.

Das Buch behan­delt die siche­re und gesun­de Ernäh­rungs­wei­se, ent­hält aber kei­ne Rezep­te. Es behan­delt die Fra­ge, was wir essen soll­ten – aber nicht wie wir es kochen. Umge­kehrt wer­den Sie hier zwar vie­le Rezep­te fin­den, aber nur weni­ge Hin­wei­se auf die ernäh­rungs­wis­sen­schaft­li­chen Hin­ter­grün­de.

Bei der Rezept­ent­wick­lung hat sich nach eini­ger Zeit eine inter­es­san­te Erkennt­nis ein­ge­stellt: man muss das Rad nicht neu erfin­den, wenn man der Per­fect Health Diet fol­gen möch­te. Man braucht kei­ne beson­de­ren, schwer zu bekom­men­den Zua­ten und muss auch nicht sei­nen Vor­rats­schrank kom­plett aus­räu­men – von weni­gen Aus­nah­men wie z.B. Wei­zen­mehl und Zucker ein­mal abge­se­hen. Vie­le tra­di­tio­nel­le deut­sche, euro­päi­sche und inter­na­tio­na­le Gerich­te kann man für die PHD leicht modi­fi­zie­ren, ohne dass der Geschmack lei­det.

In die­sem Sin­ne: Guten Appe­tit!
Tho­mas Con­nertz