Brot und Brötchen aus alternativen Mehlen (mit oder ohne Hefe)

Das Früh­stück und Abend­brot mit Brot oder Bröt­chen ist tief in unse­rem kul­tu­rel­len Gedächt­nis ver­wur­zelt. Kein Wun­der, dass es hier beson­ders schwer fällt, sei­ne Gewohn­hei­ten zu ändern. Doch auch ohne Wei­zen und ande­re Getrei­de las­sen sich schmack­haf­te Back­wa­ren her­stel­len – eini­ge davon stel­len wir Ihnen hier vor. Bit­te beach­ten Sie even­tu­el­le Unver­träg­lich­kei­ten (Nüs­se, Hefe).

Ein genereller Tipp vorweg

Wenn der Teig erst ein­mal gerührt oder gekne­tet ist und im Back­ofen gart, hat man kaum noch Mög­lich­kei­ten, nach­träg­lich etwas zu kor­ri­gie­ren. Befol­gen Sie am bes­ten die Anlei­tun­gen Schritt für Schritt und begin­nen Sie erst zu expe­ri­men­tie­ren, wenn Sie Erfah­run­gen gewon­nen haben.

Beim Backen ohne Getrei­de gibt es eini­ge Unter­schie­de zur her­kömm­li­chen Bäcke­rei – oft sind es die­se Details, die über Gelin­gen oder Miss­lin­gen entscheiden.

So hält der Teig zusammen

In glu­ten­frei­en Tei­gen erset­zen wir das Kle­ber­ei­weiß Glu­ten durch ande­re „Kle­ber“ wie z.B. Floh­sa­men­scha­len oder Hühnerei(weiß).

So bleibt der Teig saftig

Glu­ten­freie Back­wa­ren wer­den leicht tro­cken. Auch die Fähig­keit, Feuch­tig­keit zu bin­den ist eine Eigen­schaft des Glu­ten. Doch auch zu die­sem Aspekt hel­fen Floh­sa­men­scha­len. Sie bin­den bis zu zehn­mal so viel Flüs­sig­keit wie sie selbst wie­gen. Man kann Floh­sa­men­scha­len mit Was­ser zu einem Gelee ver­rüh­ren und die­sen in den Teig ein­ar­bei­ten – so blei­ben Brot und Bröt­chen saf­ti­ger. Wir wen­den hier das glei­che Prin­zip an wie beim soge­nann­ten „Mehl­koch­stück“ in der her­kömm­li­chen Bäckerei.

So wird der Teig locker

Egal wel­ches Treib­mit­tel man ver­wen­det, das Prin­zip ist immer gleich: Im Teig ent­ste­hen Koh­len­di­oxid-Bläs­chen (CO2), die spä­ter die „Poren“ im Brot bil­den. Die wich­tigs­ten CO2-Pro­du­zen­ten beim Backen sind

  • Sauer­teig
  • Hefe
  • Back­pul­ver

Sauerteig

Beim Sauer­teig sorgt eine Lebens­ge­mein­schaft von Hefepil­zen und Milch­säu­re­bak­te­ri­en für das CO2. Ich expe­ri­men­tie­re noch mit Sauer­teig aus Reis‑, Tapio­ka- oder Kar­tof­fel­mehl und wer­de hier berich­ten, wenn ich erfolg­reich war. Gene­rell spielt Sauer­teig in der getrei­de­frei­en Bäcke­rei aber kei­ne gro­ße Rolle.

Hefe

Die Hefepil­ze ver­ar­bei­ten Zucker und Koh­len­hy­dra­te aus dem Mehl zu CO2 und Alko­hol, der beim Backen ver­fliegt. Das funk­tio­niert auch mit Reis‑, Tapio­ka- oder ande­ren harm­lo­sen Stär­ken. Mit Nuss- oder Man­del­mehl wird der Hefe­teig nicht gelin­gen, da die­se Mehl­sor­ten kei­ne oder zu weni­ge Koh­len­hy­dra­te enthalten.

Beim getrei­de­frei­en Backen mit Hefe soll­ten Sie unbe­dingt einen soge­nann­ten „Vor­teig“ anset­zen: Lösen Sie die Hefe mit etwas Reis­si­rup in war­mem Was­ser auf und stel­len Sie die Mischung für etwa 15 Minu­ten warm, bis sich deut­lich sicht­ba­re Bla­sen gebil­det haben. Die Hefe ist jetzt „akti­viert“ und kann wei­ter ver­ar­bei­tet wer­den. Dies gilt übri­gens sowohl für Tro­cken- als auch für Frischhefe.

Hefe­tei­ge aus alter­na­ti­ven Meh­len müs­sen nicht sehr lan­ge und inten­siv gekne­tet wer­den. Das Kne­ten ist bei Getrei­de­meh­len erfor­der­lich, damit sich das Glu­ten zu den lan­gen Pro­te­in-Ket­ten formt, die die spe­zi­el­le Kon­sis­tenz von Hefe­tei­gen aus­ma­chen. Glu­ten­freie Hefe­tei­ge sind immer etwas kleb­ri­ger und wei­cher als sol­che aus Getreidemehlen.

Allen Hefe­tei­gen ist gemein­sam, dass sie Zeit, Wär­me und Feuch­tig­keit brau­chen, um aufzugehen.

Backpulver

Back­pul­ver besteht prin­zi­pi­ell aus einer Mischung von Säue­rungs­mit­tel und Natron (che­misch: Natri­um­hy­dro­gend­car­bo­nat). Da die bei­den Stof­fe schon bei leich­ter Feuch­tig­keit mit­ein­an­der reagie­ren, wer­den sie durch ein Trenn­mit­tel tro­cken und aus­ein­an­der gehal­ten, das aus Reis‑, Mais- oder Wei­zen­stär­ke bestehen kann. Für die glu­ten­freie Ernäh­rung soll­ten Sie also genau auf’s Tüt­chen schauen.

Das CO2 ent­steht durch die che­mi­sche Reak­ti­on des im Back­pul­ver ent­hal­te­nen Natron mit dem Säue­rungs­mit­tel. Die Reak­ti­on kann durch Hit­ze und Feuch­tig­keit aus­ge­löst wer­den. Theo­re­tisch könn­te man auch rei­nes Natron statt Back­pul­ver ver­wen­den, muss dann aber selbst für die Säu­re­kom­po­nen­te sor­gen, zum Bei­spiel durch die Zuga­be von Essig. Auch die Wir­kung von Back­pul­ver kann durch Essig beschleu­nigt und ver­stärkt werden.

Damit die Reak­ti­on nicht gleich „ver­pufft“, ist es wich­tig, das Back­pul­ver zunächst gleich­mä­ßig mit den tro­cke­nen Zuta­ten zu ver­mi­schen und die flüs­si­gen Zuta­ten so spät wie mög­lich hineinzugeben.

Rezepte

Nun aber genug der Theo­rie. Im Fol­gen­den fin­den Sie Rezep­te mit unter­schied­li­chen Zuta­ten und Treib­mit­teln. Wir hof­fen, dass auch für Sie etwas dabei ist und wün­schen viel Spaß und Erfolg beim Backen.

Sie möch­ten Ihr eige­nes Lieb­lings­re­zept tei­len? Wir freu­en uns dar­auf im Kommentar!


Zutaten

für
Bröt­chen
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Zutaten

für
Bröt­chen
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Zubereitung

Vor­be­rei­tung
60 Minu­ten
Zube­rei­tung
30 Minu­ten
  1. Die Hefe mit 50 ml war­mem Was­ser und dem Reis­si­rup in ein Schüs­sel­chen geben. 10 bis 15 Minu­ten ste­hen las­sen, bis deut­lich sicht­ba­re Bla­sen ent­stan­den sind.
  2. 100 ml war­mes Was­ser in eine klei­ne Schüs­sel geben und die Floh­sa­men mit einem Schnee­be­sen ein­rüh­ren. Die Mischung dickt sofort an; ach­ten Sie dar­auf, dass kei­ne Klümp­chen ent­ste­hen. 5 bis 10 Minu­ten quel­len las­sen.
  3. Das Reis- und Tapio­ka­mehl mischen.
  4. Mit einem Holz­löf­fel oder dem Knet­ha­ken der Küchen­ma­schi­ne zunächst die akti­vier­te Hefe in das Mehl ein­ar­bei­ten, dann das Floh­sa­men-Gelee, Quark, Salz, und noch ein­mal ca. 50 ml Was­ser. Zu einem homo­ge­nen Teig ver­ar­bei­ten.
  5. Wenn der Teig zu tro­cken ist, vor­sich­tig etwas mehr Was­ser zuge­ben. Er soll­te sich beim Kne­ten leicht vom Schüs­sel­rand lösen. Falls er zu feucht ist, noch etwas Reis- oder Tapio­ka­mehl einarbeiten.

    Der Teig fühlt sich ähn­lich an wie Wei­zen-Hefe­teig, bleibt aber stär­ker an Hän­den und Gerät kle­ben. Er muss weni­ger stark und deut­lich kür­zer gekne­tet wer­den als her­kömm­li­cher Hefeteig.

  6. Die Hän­de mit Reis- oder Tapio­ka­mehl bestäu­ben, den Teig hal­bie­ren und jede Hälf­te zu einer Rol­le for­men. Jeweils 6 gleich gro­ße Stü­cke abste­chen, zu Bröt­chen for­men und auf ein gefet­te­tes oder mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech legen. 45 bis 60 Minu­ten gehen las­sen.
  7. Tipp: Ich las­se den Teig im Back­ofen gehen, den ich vor­her kurz vor­ge­wärmt habe. Damit der Teig nicht aus­trock­net, lege ich ein Back­rost umge­dreht auf das Blech und dar­auf ein mit hei­ßem Was­ser ange­feuch­te­tes Küchen­hand­tuch. So ent­steht das per­fek­te feucht­war­me Kli­ma für die Hefe.
  8. Das Blech aus dem Back­ofen neh­men. Back­ofen auf 180 Grad vor­hei­zen.
  9. Die Bröt­chen mit etwas Was­ser bepin­seln und mit Son­nen­blu­men­ker­nen bestreu­en.
  10. Bei 180 Grad 25 bis 30 Minu­ten backen. Die Bröt­chen blei­ben auch geba­cken weiß.
Vor­be­rei­tung
60 Minu­ten
Zube­rei­tung
30 Minu­ten
  1. Die Hefe mit 50 ml war­mem Was­ser und dem Reis­si­rup in ein Schüs­sel­chen geben. 10 bis 15 Minu­ten ste­hen las­sen, bis deut­lich sicht­ba­re Bla­sen ent­stan­den sind.
  2. 100 ml war­mes Was­ser in eine klei­ne Schüs­sel geben und die Floh­sa­men mit einem Schnee­be­sen ein­rüh­ren. Die Mischung dickt sofort an; ach­ten Sie dar­auf, dass kei­ne Klümp­chen ent­ste­hen. 5 bis 10 Minu­ten quel­len las­sen.
  3. Das Reis- und Tapio­ka­mehl mischen.
  4. Mit einem Holz­löf­fel oder dem Knet­ha­ken der Küchen­ma­schi­ne zunächst die akti­vier­te Hefe in das Mehl ein­ar­bei­ten, dann das Floh­sa­men-Gelee, Quark, Salz, und noch ein­mal ca. 50 ml Was­ser. Zu einem homo­ge­nen Teig ver­ar­bei­ten.
  5. Wenn der Teig zu tro­cken ist, vor­sich­tig etwas mehr Was­ser zuge­ben. Er soll­te sich beim Kne­ten leicht vom Schüs­sel­rand lösen. Falls er zu feucht ist, noch etwas Reis- oder Tapio­ka­mehl einarbeiten.

    Der Teig fühlt sich ähn­lich an wie Wei­zen-Hefe­teig, bleibt aber stär­ker an Hän­den und Gerät kle­ben. Er muss weni­ger stark und deut­lich kür­zer gekne­tet wer­den als her­kömm­li­cher Hefeteig.

  6. Die Hän­de mit Reis- oder Tapio­ka­mehl bestäu­ben, den Teig hal­bie­ren und jede Hälf­te zu einer Rol­le for­men. Jeweils 6 gleich gro­ße Stü­cke abste­chen, zu Bröt­chen for­men und auf ein gefet­te­tes oder mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech legen. 45 bis 60 Minu­ten gehen las­sen.
  7. Tipp: Ich las­se den Teig im Back­ofen gehen, den ich vor­her kurz vor­ge­wärmt habe. Damit der Teig nicht aus­trock­net, lege ich ein Back­rost umge­dreht auf das Blech und dar­auf ein mit hei­ßem Was­ser ange­feuch­te­tes Küchen­hand­tuch. So ent­steht das per­fek­te feucht­war­me Kli­ma für die Hefe.
  8. Das Blech aus dem Back­ofen neh­men. Back­ofen auf 180 Grad vor­hei­zen.
  9. Die Bröt­chen mit etwas Was­ser bepin­seln und mit Son­nen­blu­men­ker­nen bestreu­en.
  10. Bei 180 Grad 25 bis 30 Minu­ten backen. Die Bröt­chen blei­ben auch geba­cken weiß.

Die Reis­mehl­bröt­chen schme­cken rela­tiv neu­tral und eig­nen sich zum Bei­spiel wun­der­bar als Unter­la­ge zu Egg Bene­dict oder ande­ren mild gewürz­ten Speisen.

Sie las­sen sich gut ein­frie­ren und auf­toas­ten – am bes­ten hal­biert ein­frie­ren und aus dem Eis­fach gleich in den Toas­ter stecken.

Die Reis­mehl­bröt­chen schme­cken rela­tiv neu­tral und eig­nen sich zum Bei­spiel wun­der­bar als Unter­la­ge zu Egg Bene­dict oder ande­ren mild gewürz­ten Speisen.

Sie las­sen sich gut ein­frie­ren und auf­toas­ten – am bes­ten hal­biert ein­frie­ren und aus dem Eis­fach gleich in den Toas­ter stecken.


Zutaten

für
g
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Zubereitung

Vor­be­rei­tung
20 Minu­ten
Zube­rei­tung
50 Minu­ten
  1. Den Back­ofen auf 150 Grad vor­hei­zen.
  2. Die Eier tren­nen.
  3. Das Eiweiss mit einer Pri­se Salz zu sehr stei­fem Schnee schla­gen.
  4. Alle tro­cke­nen Zuta­ten gründ­lich mit­ein­an­der ver­mi­schen.
  5. Mit den Eigel­ben und ca. 130 ml war­mem Was­ser zu einem Teig ver­ar­bei­ten, der gera­de so zusam­men­hält. Den Teig nicht zu feucht machen – er wird durch den Eischnee gebun­den.
  6. Die Mischung vor­sich­tig unter den Eischnee heben. Nicht zu hef­tig rüh­ren, damit mög­lichst weni­ge Luft­bla­sen aus dem Eischnee ver­schwin­den. Teig und fer­ti­ges Brot blei­ben so locke­rer.
  7. Eine klei­ne Kas­ten­form mit der But­ter oder dem Kokos­öl aus­fet­ten oder mit Back­pa­pier aus­le­gen. Das Brot 50 bis 60 Minu­ten backen.
Vor­be­rei­tung
20 Minu­ten
Zube­rei­tung
50 Minu­ten
  1. Den Back­ofen auf 150 Grad vor­hei­zen.
  2. Die Eier tren­nen.
  3. Das Eiweiss mit einer Pri­se Salz zu sehr stei­fem Schnee schla­gen.
  4. Alle tro­cke­nen Zuta­ten gründ­lich mit­ein­an­der ver­mi­schen.
  5. Mit den Eigel­ben und ca. 130 ml war­mem Was­ser zu einem Teig ver­ar­bei­ten, der gera­de so zusam­men­hält. Den Teig nicht zu feucht machen – er wird durch den Eischnee gebun­den.
  6. Die Mischung vor­sich­tig unter den Eischnee heben. Nicht zu hef­tig rüh­ren, damit mög­lichst weni­ge Luft­bla­sen aus dem Eischnee ver­schwin­den. Teig und fer­ti­ges Brot blei­ben so locke­rer.
  7. Eine klei­ne Kas­ten­form mit der But­ter oder dem Kokos­öl aus­fet­ten oder mit Back­pa­pier aus­le­gen. Das Brot 50 bis 60 Minu­ten backen.

Das Nuss­brot ist sehr kräf­tig und schmeckt zum Bei­spiel zu selbst­ge­mach­ter Leber­pas­te­te.

Wenn Sie das Brot ein wenig her­ber mögen, erset­zen Sie einen Teil der Hasel­nüs­se durch Wal­nüs­se. Mit Man­deln wird es etwas süßer. Expe­ri­men­tie­ren Sie ruhig mit den Nuss-Sor­ten nach Geschmack und indi­vi­du­el­ler Ver­träg­lich­keit (kei­ne Erd„nüsse“!).

Hasel­nüs­se kann man, ähn­lich wie Man­deln, auch geho­belt kau­fen (soge­nann­te „Kon­di­tor-Hasel­nüs­se“). Sie haben mehr Volu­men als gemah­le­ne und der Teig wird noch etwas lockerer.

Das Nuss­brot ist sehr kräf­tig und schmeckt zum Bei­spiel zu selbst­ge­mach­ter Leber­pas­te­te.

Wenn Sie das Brot ein wenig her­ber mögen, erset­zen Sie einen Teil der Hasel­nüs­se durch Wal­nüs­se. Mit Man­deln wird es etwas süßer. Expe­ri­men­tie­ren Sie ruhig mit den Nuss-Sor­ten nach Geschmack und indi­vi­du­el­ler Ver­träg­lich­keit (kei­ne Erd„nüsse“!).

Hasel­nüs­se kann man, ähn­lich wie Man­deln, auch geho­belt kau­fen (soge­nann­te „Kon­di­tor-Hasel­nüs­se“). Sie haben mehr Volu­men als gemah­le­ne und der Teig wird noch etwas lockerer.


Zutaten

für
Bröt­chen
Rezept drucken

Zutaten

für
Bröt­chen
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Zubereitung

Vor­be­rei­tung
20 Minu­ten
Zube­rei­tung
50 Minu­ten
  1. Den Back­ofen auf 175 Grad vor­hei­zen. Ein Back­blech ein­fet­ten.
  2. Alle tro­cke­nen Zuta­ten außer dem Sesam in einer gro­ßen Schüs­sel ver­mi­schen.
  3. Die Eier tren­nen. Es wird nur das Eiweiß benö­tigt.
  4. Das Was­ser zum Kochen brin­gen und zusam­men mit dem Essig nach und nach in das Mehl ein­ar­bei­ten. Auch das Eiweiß ein­ar­bei­ten. Dies funk­tio­niert am bes­ten mit einem Hand­mi­xer oder sta­bi­len Schnee­be­sen. Den Teig nicht kne­ten; er soll­te so gera­de zusam­men­hal­ten.
  5. Den Teig zu einer Rol­le for­men und 6 gleich gro­ße Stü­cke abste­chen. Mit feuch­ten Hän­den zu Kugeln for­men und auf das Back­blech set­zen. Mit Sesam oder einem ande­ren Top­ping nach Geschmack bestreu­en.
  6. Auf der unte­ren Schie­ne 50 bis 60 Minu­ten backen. Nach 50 Minu­ten prü­fen: ein Bröt­chen her­aus­neh­men und leicht auf den Boden klop­fen; wenn es hohl klingt, ist es gar.
Vor­be­rei­tung
20 Minu­ten
Zube­rei­tung
50 Minu­ten
  1. Den Back­ofen auf 175 Grad vor­hei­zen. Ein Back­blech ein­fet­ten.
  2. Alle tro­cke­nen Zuta­ten außer dem Sesam in einer gro­ßen Schüs­sel ver­mi­schen.
  3. Die Eier tren­nen. Es wird nur das Eiweiß benö­tigt.
  4. Das Was­ser zum Kochen brin­gen und zusam­men mit dem Essig nach und nach in das Mehl ein­ar­bei­ten. Auch das Eiweiß ein­ar­bei­ten. Dies funk­tio­niert am bes­ten mit einem Hand­mi­xer oder sta­bi­len Schnee­be­sen. Den Teig nicht kne­ten; er soll­te so gera­de zusam­men­hal­ten.
  5. Den Teig zu einer Rol­le for­men und 6 gleich gro­ße Stü­cke abste­chen. Mit feuch­ten Hän­den zu Kugeln for­men und auf das Back­blech set­zen. Mit Sesam oder einem ande­ren Top­ping nach Geschmack bestreu­en.
  6. Auf der unte­ren Schie­ne 50 bis 60 Minu­ten backen. Nach 50 Minu­ten prü­fen: ein Bröt­chen her­aus­neh­men und leicht auf den Boden klop­fen; wenn es hohl klingt, ist es gar.

Der Teig ist sehr viel­sei­tig ein­setz­bar: Sie kön­nen auch ein Brot dar­aus for­men, was aller­dings nicht ganz ein­fach ist, da der Teig leicht aus­ein­an­der­fällt. Eine bes­se­re Idee wäre viel­leicht, die Bröt­chen zu fla­chen Bur­ger-Buns zu for­men und mit einem Bur­ger aus selbst durch­ge­dreh­tem Fleisch und fri­schen Zuta­ten zu füllen.

Auch sehr lecker: Ergän­zen Sie die übrig geblie­be­nen Eigel­be mit zwei wei­te­ren Eiern und berei­ten Sie sich ein luxu­riö­ses Rühr­ei zu oder Ome­lette mit Toma­ten zu. Die Man­del­mehl-Bröt­chen pas­sen per­fekt dazu.

Der Teig ist sehr viel­sei­tig ein­setz­bar: Sie kön­nen auch ein Brot dar­aus for­men, was aller­dings nicht ganz ein­fach ist, da der Teig leicht aus­ein­an­der­fällt. Eine bes­se­re Idee wäre viel­leicht, die Bröt­chen zu fla­chen Bur­ger-Buns zu for­men und mit einem Bur­ger aus selbst durch­ge­dreh­tem Fleisch und fri­schen Zuta­ten zu füllen.

Auch sehr lecker: Ergän­zen Sie die übrig geblie­be­nen Eigel­be mit zwei wei­te­ren Eiern und berei­ten Sie sich ein luxu­riö­ses Rühr­ei zu oder Ome­lette mit Toma­ten zu. Die Man­del­mehl-Bröt­chen pas­sen per­fekt dazu.


Zutaten

für
klei­ne Kas­ten­form
Rezept drucken

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klei­ne Kas­ten­form
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Zubereitung

Vor­be­rei­tung
10 Minu­ten
Zube­rei­tung
35 Minu­ten
  1. Den Back­ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- und Unter­hit­ze vor­hei­zen.
  2. Die bei­den Mehl­sor­ten, das Back­pul­ver, 1 TL gemah­le­ne Brot­ge­wür­ze und etwas Salz mit­ein­an­der mischen.
  3. Die Eier und den Quark mit einem sta­bi­len Schnee­be­sen oder einem Hand­mi­xer ein­rüh­ren und ver­men­gen, bis ein homo­ge­ner, rela­tiv flüs­si­ger Teig ent­stan­den ist. Es dür­fen kei­ne Klümp­chen vor­han­den sein.
  4. Eine klei­ne Kas­ten­form (25 cm) mit But­ter oder Kokos­öl aus­fet­ten und den Teig hin­ein­ge­ben.
  5. Die Nüs­se grob hacken und auf dem Teig ver­tei­len. Etwas andrü­cken, damit sie haf­ten blei­ben.
  6. Das Brot 35 Minu­ten backen. Als Gar­pro­be ste­chen Sie mit einem Holz­spieß hin­ein: wenn er sau­ber her­aus­kommt, ist das Brot gar. Wenn Teig dar­an klebt, das Brot noch 5 Minu­ten im Back­ofen las­sen.
  7. Das fer­ti­ge Brot kurz aus­küh­len las­sen und aus der Form stür­zen. Auf einem Git­ter­rost abküh­len las­sen.
Vor­be­rei­tung
10 Minu­ten
Zube­rei­tung
35 Minu­ten
  1. Den Back­ofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober- und Unter­hit­ze vor­hei­zen.
  2. Die bei­den Mehl­sor­ten, das Back­pul­ver, 1 TL gemah­le­ne Brot­ge­wür­ze und etwas Salz mit­ein­an­der mischen.
  3. Die Eier und den Quark mit einem sta­bi­len Schnee­be­sen oder einem Hand­mi­xer ein­rüh­ren und ver­men­gen, bis ein homo­ge­ner, rela­tiv flüs­si­ger Teig ent­stan­den ist. Es dür­fen kei­ne Klümp­chen vor­han­den sein.
  4. Eine klei­ne Kas­ten­form (25 cm) mit But­ter oder Kokos­öl aus­fet­ten und den Teig hin­ein­ge­ben.
  5. Die Nüs­se grob hacken und auf dem Teig ver­tei­len. Etwas andrü­cken, damit sie haf­ten blei­ben.
  6. Das Brot 35 Minu­ten backen. Als Gar­pro­be ste­chen Sie mit einem Holz­spieß hin­ein: wenn er sau­ber her­aus­kommt, ist das Brot gar. Wenn Teig dar­an klebt, das Brot noch 5 Minu­ten im Back­ofen las­sen.
  7. Das fer­ti­ge Brot kurz aus­küh­len las­sen und aus der Form stür­zen. Auf einem Git­ter­rost abküh­len las­sen.

Das Brot hat mir beson­ders gut mit selbst­ge­mach­tem Kräu­ter-Frisch­kä­se oder Kräu­ter­but­ter geschmeckt.

Tipp: Da der Teig recht flüs­sig ist, muss das Eiweiss­brot mit Quark unbe­dingt in einer Back­form geba­cken wer­den. Wie wäre es mal mit Muf­fin- oder Bagel-Förmchen?

Das Brot hat mir beson­ders gut mit selbst­ge­mach­tem Kräu­ter-Frisch­kä­se oder Kräu­ter­but­ter geschmeckt.

Tipp: Da der Teig recht flüs­sig ist, muss das Eiweiss­brot mit Quark unbe­dingt in einer Back­form geba­cken wer­den. Wie wäre es mal mit Muf­fin- oder Bagel-Förmchen?