Eine kleine Fettkunde

For­scher haben mitt­ler­wei­le zahl­rei­che Bele­ge dafür, dass wir für ein gesün­de­res Leben einen grö­ße­ren Anteil an Kalo­rien durch Fet­te zu uns neh­men sol­len und zwar zuguns­ten einer Reduk­ti­on der Auf­nah­me von Kalo­rien aus Kohlehydraten.

Unter www.thieme.de/phd fin­den Sie zu die­sem The­ma ein Exzerpt mit Kapi­tel­aus­schnit­ten und zuge­hö­ri­ger Literaturliste.

Die PHD emp­fiehlt aller­dings, bestimm­te Fet­te zu ver­mei­den, um so wenig Toxi­ne wie mög­lich zu kon­su­mie­ren und das Ver­hält­nis von Ome­ga 6 Fett­säu­ren zuguns­ten der gesun­den Ome­ga 3 Fett­säu­ren zu verschieben.

Samen­öle, Boh­nen­öle und Getrei­de­öle wie z.B. Soja­öl, Mais­öl und Dis­tel­öl, wer­den nicht empfohlen.

Gut geeig­net sind hin­ge­gen Pflan­zen­fruch­töle, wie z.B. Oli­ven­öl, Kokos­öl (wel­ches bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur fest ist) oder Avo­ca­do­öl. Vie­le der emp­foh­le­nen gesät­tig­ten und unge­sät­tig­ten Fet­te sind auch in tie­ri­schen Fet­ten, wie z.B. But­ter, Ghee (geklär­te But­ter – gibt es mitt­ler­wei­le in fast jedem Bio­la­den) und Rin­der­fett, wel­ches z.B. bei der Zube­rei­tung der Kno­chen­brü­he übrig bleibt und in ein Glas umge­füllt wer­den kann.

In Fer­tig­nah­rungs­mit­teln wer­den lei­der oft die bil­li­gen aber ungüns­ti­gen Fett­sor­ten als Geschmacks­trä­ger ver­wen­det. Also noch ein Grund mehr, den Koch­löf­fel zu schwingen.

Pro­bie­ren Sie, z.B. Fleisch mit Ghee oder Rin­der­fett anzu­bra­ten, das schmeckt hervorragend!

Spie­gelei, Rühr­ei und indi­sche Cur­rys schme­cken wun­der­bar mit Kokos­öl. In But­ter ange­bra­te­ner Fisch (z.B. Forel­le) schmeckt köst­lich. Und das klas­si­sche ita­lie­ni­sche Capre­se: Moz­za­rel­la, Toma­ten, Basi­li­kum braucht natür­lich ein gutes Olivenöl.

Kochen ist wirk­lich ein­fach, wenn man mit guten Zuta­ten arbei­tet – auch ohne Rezep­te emp­feh­len wir, ein­fach mal das ein oder ande­re auszuprobieren.

Wer kocht, lebt län­ger und freudvoller!


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