Intervallfasten

Inter­vall­fas­ten ist ide­al zum Gewicht­ma­nage­ment, um intra­zel­lu­lä­re Krank­heits­er­re­ger zu eli­mi­nie­ren und somit ein wich­ti­ger Bau­stein für ein lan­ges gesun­des Leben.

Inter­vall­fas­ten ist gera­de in aller Mun­de. Der Fokus liegt aller­dings meist allein auf dem The­ma „ Gewichts­ab­nah­me“. Und das ist natür­lich rich­tig, das Zeit­fens­ter für die Nah­rungs­auf­nah­me auf etwa 8 bis 10 Stun­den pro Tag zu begren­zen, för­dert ein gesun­des Gewicht maß­geb­lich.

Die bei­den Auto­ren der PHD wei­sen aber außer­dem noch dar­auf hin, dass Inter­vall­fas­ten sehr viel bes­ser funk­tio­niert, wenn man auch die ande­ren Prin­zi­pi­en der PHD berück­sich­tigt. Durch die ten­den­zi­ell ver­mehr­te Auf­nah­me von Kalo­ri­en aus Fett und die ver­min­der­te – aber nicht völ­lig redu­zier­te – Auf­nah­me von Kalo­ri­en aus Koh­le­hy­dra­ten (sie­he auch die bei­den Arti­kel zu Fett­kun­de und Koh­le­hy­dra­te – siche­re Stär­ken) bleibt ein Hun­ger­ge­fühl auch bei län­ge­ren Pha­sen der Nah­rungs­auf­nah­me fast immer aus.

Und Inter­vall­fas­ten hat wei­te­re posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit: durch die Pha­sen des Fas­tens wird die intra­zel­lu­lä­re Auto­pha­gie geför­dert. Auto­pha­gie ist ein hoch ent­wi­ckel­ter Immun­ab­wehr­me­cha­nis­mus.

Durch Auto­pha­gie kön­nen intra­zel­lu­lä­re Patho­ge­ne ein­ge­fan­gen und zer­stört wer­den sowie anti­mi­kro­bi­el­le Mole­kü­le zu Patho­ge­nen geführt wer­den, die sich an schwer zugäng­li­chen Stel­len im Kör­per „ver­ste­cken“. Auto­pha­gie wirkt somit direkt intra­zel­lu­lär gegen Patho­ge­ne und als eine Art Wach­pos­ten, der den Rest des Immun­sys­tems alar­miert und dazu auf­ruft, gegen eine Infek­ti­on vor­zu­ge­hen. Kein Wun­der also, dass „rich­ti­ges“ inter­mit­tie­ren­des Fas­ten so hilf­reich sein kann und zu einem lan­gen und gesun­den Leben bei­trägt.

Mehr hilft in die­sem Fall übri­gens nicht mehr. Die von den Jami­nets aus­ge­wer­te­ten Stu­di­en legen nahe, dass 16 Stun­den Fas­ten pro Tag aus­rei­chen und län­ge­re Fas­ten­pe­ri­oden ver­mut­lich kei­nen wei­ter­ge­hen­den posi­ti­ven Effekt auf die Immun­ab­wehr haben.

Ver­tief­te Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Kapi­tel 40 des Buches.

Lesen Sie im nächs­ten Hin­ter­grund­post neue Erkennt­nis­se zum The­ma Hül­sen­früch­te.

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