Kartoffelknödel halb und halb

Kar­tof­fel­klö­ße aus je zur Hälf­te rohen und gekoch­ten Kar­tof­feln sind – im Unter­schied ihren Brü­dern aus rohen Kar­tof­feln – ziem­lich geling­si­cher. Sie kön­nen unglaub­lich viel Sau­ce auf­neh­men und eig­nen sich des­halb her­vor­ra­gend als Bei­la­ge zu Gulasch oder Bra­ten.

Die gekoch­ten Kar­tof­feln soll­ten Sie unbe­dingt am Vor­tag vor­be­rei­ten. Die Lage­rung über Nacht sorgt für eine sub­ti­le Ver­än­de­rung der Kon­sis­tenz, die dafür sorgt, dass die Knö­del nicht aus­ein­an­der­fal­len.

Zutaten

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Zubereitung

Zube­rei­tung
90 Minu­ten
  1. Die gekoch­ten Kar­tof­feln durch eine Pres­se oder Flot­te Lot­te drü­cken. Wer die­se Gerä­te nicht hat, kann die Kar­tof­feln mit etwas Mus­kel­kraft durch ein Sieb drü­cken.
  2. Die rohen Kar­tof­feln mit einer Kas­ten­rei­be fein ras­peln. Die Ras­pel in ein Tuch geben und kräf­tig aus­pres­sen, dabei die Flüs­sig­keit auf­fan­gen.
  3. Bei­de Kar­tof­fel­mas­sen mit den Eiern und jeweils gut der Hälf­te von Kar­tof­fel­mehl und Tapio­ka ver­mi­schen. Dann so viel Kar­tof­fel­mehl und Tapio­ka dazu geben, dass ein fes­ter Teig ent­steht.
  4. Jetzt soll­te sich die Stär­ke aus dem aus­ge­drück­ten Kar­tof­fel­was­ser abge­setzt haben. Die kla­re Flüs­sig­keit abgie­ßen und die Stär­ke zu der Kar­tof­fel­mas­se geben.
  5. Mit Mus­kat und Salz wür­zen.
  6. Die Mas­se zu 9 bil­lard­ku­gel­gro­ßen Knö­deln for­men. Einer davon wird der Test­knö­del.
  7. In einem sehr gro­ßen Topf Was­ser zum Kochen brin­gen, leicht sal­zen. Wenn das Was­ser kocht, die Herd­plat­te auf nied­rigs­te Stu­fe stel­len.
  8. 1 EL Kar­tof­fel­mehl mit 100 ml kal­tem (!) Was­ser anrüh­ren und ins Koch­was­ser geben. Das hat zum einen den Effekt, dass das Was­ser nicht mehr kocht, son­dern auf die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur für die Klö­ße her­un­ter­ge­kühlt wird. Zum ande­ren soll das Kar­tof­fel­mehl angeb­lich dafür sor­gen, dass die Klö­ße nicht zer­fal­len (was aber auch Aber­glau­be sein könn­te).
  9. Die Knö­del ins hei­ße Was­ser geben, evten­tu­ell ein biss­chen anschub­sen, damit sie nicht am Boden oder anein­an­der fest­kle­ben. 25 Minu­ten im hei­ßen Was­ser gar zie­hen las­sen. Die Herd­plat­te hat die rich­ti­ge Ein­stel­lung, wenn das Was­ser und die Knö­del sich von selbst bewe­gen, aber nicht kochen. Die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur zu fin­den erfor­dert ein wenig Fin­ger­spit­zen­ge­fühl.
  10. Nach 25 Minu­ten einen Knö­del pro­bie­ren, ob er gar ist. Wenn nicht, die übri­gen Knö­del nach Gefühl 5 bis 10 Minu­ten län­ger zie­hen las­sen.
  11. Die Knö­del einer Schaum­kel­le aus dem Was­ser heben und ser­vie­ren.
Zube­rei­tung
90 Minu­ten
  1. Die gekoch­ten Kar­tof­feln durch eine Pres­se oder Flot­te Lot­te drü­cken. Wer die­se Gerä­te nicht hat, kann die Kar­tof­feln mit etwas Mus­kel­kraft durch ein Sieb drü­cken.
  2. Die rohen Kar­tof­feln mit einer Kas­ten­rei­be fein ras­peln. Die Ras­pel in ein Tuch geben und kräf­tig aus­pres­sen, dabei die Flüs­sig­keit auf­fan­gen.
  3. Bei­de Kar­tof­fel­mas­sen mit den Eiern und jeweils gut der Hälf­te von Kar­tof­fel­mehl und Tapio­ka ver­mi­schen. Dann so viel Kar­tof­fel­mehl und Tapio­ka dazu geben, dass ein fes­ter Teig ent­steht.
  4. Jetzt soll­te sich die Stär­ke aus dem aus­ge­drück­ten Kar­tof­fel­was­ser abge­setzt haben. Die kla­re Flüs­sig­keit abgie­ßen und die Stär­ke zu der Kar­tof­fel­mas­se geben.
  5. Mit Mus­kat und Salz wür­zen.
  6. Die Mas­se zu 9 bil­lard­ku­gel­gro­ßen Knö­deln for­men. Einer davon wird der Test­knö­del.
  7. In einem sehr gro­ßen Topf Was­ser zum Kochen brin­gen, leicht sal­zen. Wenn das Was­ser kocht, die Herd­plat­te auf nied­rigs­te Stu­fe stel­len.
  8. 1 EL Kar­tof­fel­mehl mit 100 ml kal­tem (!) Was­ser anrüh­ren und ins Koch­was­ser geben. Das hat zum einen den Effekt, dass das Was­ser nicht mehr kocht, son­dern auf die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur für die Klö­ße her­un­ter­ge­kühlt wird. Zum ande­ren soll das Kar­tof­fel­mehl angeb­lich dafür sor­gen, dass die Klö­ße nicht zer­fal­len (was aber auch Aber­glau­be sein könn­te).
  9. Die Knö­del ins hei­ße Was­ser geben, evten­tu­ell ein biss­chen anschub­sen, damit sie nicht am Boden oder anein­an­der fest­kle­ben. 25 Minu­ten im hei­ßen Was­ser gar zie­hen las­sen. Die Herd­plat­te hat die rich­ti­ge Ein­stel­lung, wenn das Was­ser und die Knö­del sich von selbst bewe­gen, aber nicht kochen. Die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur zu fin­den erfor­dert ein wenig Fin­ger­spit­zen­ge­fühl.
  10. Nach 25 Minu­ten einen Knö­del pro­bie­ren, ob er gar ist. Wenn nicht, die übri­gen Knö­del nach Gefühl 5 bis 10 Minu­ten län­ger zie­hen las­sen.
  11. Die Knö­del einer Schaum­kel­le aus dem Was­ser heben und ser­vie­ren.

Für die Knö­del braucht man einen rich­tig gro­ßen Topf, damit sie nicht anein­an­der kle­ben. Wenn Ihre Töp­fe zu klein sind, kön­nen Sie die Knö­del por­ti­ons­wei­se garen: in einem Topf wer­den die Knö­del gegart und in einem zwei­ten in ca. 60 Grad hei­ßem Was­ser warm gehal­ten, bis die zwei­te Por­ti­on fer­tig ist. Das braucht zwar mehr Zeit, klappt aber zuver­läs­si­ger als der Ver­such, in zwei Töp­fen gleich­zei­tig die rich­ti­ge Koch­tem­pe­ra­tur her­zu­stel­len.

Zum Ser­vie­ren lege ich eine umge­dreh­te Unter­tas­se in die Schüs­sel. So kann sich über­schüs­si­ges Was­ser am Boden sam­meln, die Kar­tof­fel­klö­ße lie­gen tro­cken und wer­den nicht mat­schig.

Alle mei­ne Ver­su­che, übrig geblie­be­ne Kar­tof­fel­knö­del ein­zu­frie­ren, sind übri­gens bis­her spek­ta­ku­lär geschei­tert: beim Auf­wär­men sind sie immer zu Brei zer­fal­len.

Ich bin des­halb dazu über­ge­gan­gen, ein paar wei­te­re Kar­tof­feln grob zu ras­peln, die übrig geblie­be­nen Knö­del unter­zu­kne­ten, kräf­tig zu wür­zen und die Mas­se in reich­lich But­ter zu bra­ten. So ent­ste­hen eine Art fei­ne Rös­ti oder Kar­tof­fel­puf­fer, die sicher nicht wirk­lich tra­di­tio­nell, aber trotz­dem sehr schmack­haft sind. Dazu ein Spie­gelei und schon hat man eine umkom­pli­zier­te schnel­le Mahl­zeit.

Für die Knö­del braucht man einen rich­tig gro­ßen Topf, damit sie nicht anein­an­der kle­ben. Wenn Ihre Töp­fe zu klein sind, kön­nen Sie die Knö­del por­ti­ons­wei­se garen: in einem Topf wer­den die Knö­del gegart und in einem zwei­ten in ca. 60 Grad hei­ßem Was­ser warm gehal­ten, bis die zwei­te Por­ti­on fer­tig ist. Das braucht zwar mehr Zeit, klappt aber zuver­läs­si­ger als der Ver­such, in zwei Töp­fen gleich­zei­tig die rich­ti­ge Koch­tem­pe­ra­tur her­zu­stel­len.

Zum Ser­vie­ren lege ich eine umge­dreh­te Unter­tas­se in die Schüs­sel. So kann sich über­schüs­si­ges Was­ser am Boden sam­meln, die Kar­tof­fel­klö­ße lie­gen tro­cken und wer­den nicht mat­schig.

Alle mei­ne Ver­su­che, übrig geblie­be­ne Kar­tof­fel­knö­del ein­zu­frie­ren, sind übri­gens bis­her spek­ta­ku­lär geschei­tert: beim Auf­wär­men sind sie immer zu Brei zer­fal­len.

Ich bin des­halb dazu über­ge­gan­gen, ein paar wei­te­re Kar­tof­feln grob zu ras­peln, die übrig geblie­be­nen Knö­del unter­zu­kne­ten, kräf­tig zu wür­zen und die Mas­se in reich­lich But­ter zu bra­ten. So ent­ste­hen eine Art fei­ne Rös­ti oder Kar­tof­fel­puf­fer, die sicher nicht wirk­lich tra­di­tio­nell, aber trotz­dem sehr schmack­haft sind. Dazu ein Spie­gelei und schon hat man eine umkom­pli­zier­te schnel­le Mahl­zeit.

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