Lammkarree in Kräuterhülle

Ein Lamm­kar­ree umhüllt von aro­ma­ti­schen Kräu­tern – ich kann mir kaum etwas Köst­li­che­res vor­stel­len. Die Hül­le aus But­ter und Kräu­tern sorgt nicht nur für Geschmack, son­dern auch auch dafür, dass das Fleisch nicht aus­trock­net. Dabei sind der Fan­ta­sie kaum Gren­zen gesetzt: Pro­bie­ren Sie ruhig mal ver­schie­de­ne Mischun­gen aus fri­schen Kräu­tern aus.

Ich berei­te immer rela­tiv viel Kräuter-Butter-Mischung zu. Meist ver­brau­che ich davon nur ein gutes Drit­tel. Den Rest ver­kne­te ich mit 100 bis 150g But­ter, sal­ze und pfef­fe­re die Mischung noch etwas habe qua­si als Neben­pro­dukt ohne zusätz­li­chen Auf­wand eine wun­der­ba­re Kräu­ter­but­ter pro­du­ziert.

Zutaten

für
Por­tio­nen
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Zubereitung

Zube­rei­tung
90 Minu­ten
  1. Die But­ter aus dem Kühl­schrank neh­men, damit sie bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur weich wer­den kann. Das erleich­tert die spä­te­re Ver­ar­bei­tung unge­mein. Das Fleisch aus dem Kühl­schrank neh­men.
  2. Die Blät­ter von den Kräu­tern abzup­fen und grob hacken. Den Knob­lauch pel­len und grob hacken.
  3. Nüs­se, Kräu­ter, Knob­lauch, und Par­me­san im Blitz­ha­cker zu einer gleich­mä­ßi­gen, leicht krü­me­li­gen Mas­se ver­ar­bei­ten.
  4. Die Kräu­ter­mas­se mit der But­ter ver­kne­ten.
  5. Je 3 bis 4 EL Kräu­ter­but­ter auf zwei Blatt But­ter­brot­pa­pier ver­tei­len. Jeweils mit einem wei­te­ren Blatt But­ter­brot­pa­pier abde­cken und mit den Hän­den flach drü­cken. Mit einem Nudel­holz unge­fähr 2mm dünn aus­wal­zen. Min­des­tens 15 Minu­ten in den Kühl­schrank oder ins Eis­fach legen.
  6. Den Back­ofen auf 190 Grad vor­hei­zen.
  7. Die Fett­schwar­te vom Lamm ent­fer­nen, falls das der Flei­scher noch nicht getan hat. Sie stört bei der Kräu­ter­hül­le. Wenn Sie mal ein Lamm­kar­ree pur im Ofen zube­rei­ten möch­ten, soll­ten Sie die Fett­schicht nicht ent­fer­nen, denn sie ver­hin­dert, dass das Fleisch aus­tock­net. Bei unse­ren Rezept über­nimmt die But­ter die glei­che Auf­ga­be.
  8. Das Lamm in einem Brä­ter mit etwas But­ter­schmalz von allen Sei­ten je 3 bis 4 Minu­ten anbra­ten. Aus dem Topf neh­men und etwas abküh­len las­sen. Sal­zen, pfef­fern. Das Fett abgie­ßen, aber den Brä­ter nicht aus­spü­len.
  9. Die Kräu­ter­but­ter aus dem Kühl­schrank neh­men und das Lamm­kar­ree damit bele­gen. Leicht andrü­cken.
  10. Das Fleisch wie­der in den Brä­ter legen und für 15 bis 30 Minu­ten in den vor­ge­heiz­ten Back­ofen stel­len. Die genaue Dau­er rich­tet sich nach der Dicke des Fleisch­stücks und dem gewünsch­ten Gar­grad. Ich emp­feh­le die Ver­wen­dung eines Bra­ten­ther­mo­me­ters.
  11. Das Lamm­kar­ree aus dem Ofen neh­men, mit Alu­fo­lie abde­cken und noch 5 Minu­ten ruhen las­sen. Wer mag, kann den Bra­ten­satz mit etwas Weiß­wein ablö­schen und zu einer Sau­ce kochen.
  12. Das Fleisch zwi­schen den Rip­pen tei­len und sofort ser­vie­ren.
Zube­rei­tung
90 Minu­ten
  1. Die But­ter aus dem Kühl­schrank neh­men, damit sie bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur weich wer­den kann. Das erleich­tert die spä­te­re Ver­ar­bei­tung unge­mein. Das Fleisch aus dem Kühl­schrank neh­men.
  2. Die Blät­ter von den Kräu­tern abzup­fen und grob hacken. Den Knob­lauch pel­len und grob hacken.
  3. Nüs­se, Kräu­ter, Knob­lauch, und Par­me­san im Blitz­ha­cker zu einer gleich­mä­ßi­gen, leicht krü­me­li­gen Mas­se ver­ar­bei­ten.
  4. Die Kräu­ter­mas­se mit der But­ter ver­kne­ten.
  5. Je 3 bis 4 EL Kräu­ter­but­ter auf zwei Blatt But­ter­brot­pa­pier ver­tei­len. Jeweils mit einem wei­te­ren Blatt But­ter­brot­pa­pier abde­cken und mit den Hän­den flach drü­cken. Mit einem Nudel­holz unge­fähr 2mm dünn aus­wal­zen. Min­des­tens 15 Minu­ten in den Kühl­schrank oder ins Eis­fach legen.
  6. Den Back­ofen auf 190 Grad vor­hei­zen.
  7. Die Fett­schwar­te vom Lamm ent­fer­nen, falls das der Flei­scher noch nicht getan hat. Sie stört bei der Kräu­ter­hül­le. Wenn Sie mal ein Lamm­kar­ree pur im Ofen zube­rei­ten möch­ten, soll­ten Sie die Fett­schicht nicht ent­fer­nen, denn sie ver­hin­dert, dass das Fleisch aus­tock­net. Bei unse­ren Rezept über­nimmt die But­ter die glei­che Auf­ga­be.
  8. Das Lamm in einem Brä­ter mit etwas But­ter­schmalz von allen Sei­ten je 3 bis 4 Minu­ten anbra­ten. Aus dem Topf neh­men und etwas abküh­len las­sen. Sal­zen, pfef­fern. Das Fett abgie­ßen, aber den Brä­ter nicht aus­spü­len.
  9. Die Kräu­ter­but­ter aus dem Kühl­schrank neh­men und das Lamm­kar­ree damit bele­gen. Leicht andrü­cken.
  10. Das Fleisch wie­der in den Brä­ter legen und für 15 bis 30 Minu­ten in den vor­ge­heiz­ten Back­ofen stel­len. Die genaue Dau­er rich­tet sich nach der Dicke des Fleisch­stücks und dem gewünsch­ten Gar­grad. Ich emp­feh­le die Ver­wen­dung eines Bra­ten­ther­mo­me­ters.
  11. Das Lamm­kar­ree aus dem Ofen neh­men, mit Alu­fo­lie abde­cken und noch 5 Minu­ten ruhen las­sen. Wer mag, kann den Bra­ten­satz mit etwas Weiß­wein ablö­schen und zu einer Sau­ce kochen.
  12. Das Fleisch zwi­schen den Rip­pen tei­len und sofort ser­vie­ren.

Der zeit­auf­wän­digs­te Schritt beim Lamm­kar­ree mit Kräu­ter­hül­le ist die Ver­ar­bei­tung der Kräu­ter. Sie kön­nen die­sen Schritt gut vor­be­rei­ten, denn die Kräuter-Butter-Mischung hält sich auch über Nacht im Kühl­schrank. Am Tag der Zube­rei­tung müs­sen Sie dann nur noch das Fleisch garen.

Im Unter­schied zu den etwas rus­ti­ka­le­ren Tei­len des Lamms (Schul­tern, Keu­len, Haxen) eig­net sich Lamm­kar­ree zum kur­zen Garen bei rela­tiv hohen Tem­pe­ra­tu­ren. Ich rate hier zur Anschaf­fung eines guten Bra­ten­ther­mo­me­ters, mit der Sie die Kern­tem­pe­ra­tur des Fleischs bestim­men kön­nen: bei 55 bis 58 Grad ist das Fleisch rosa, bei 65 bis 72 Grad ist es durch.

Dabei soll­ten Sie berück­sich­ti­gen, dass das Fleisch noch nach­gart, wenn es aus dem Ofen genom­men wird und ruht. Wenn Sie das Fleisch wie im Rezept ange­ge­ben 5 Minu­ten ruhen las­sen, soll­ten Sie es aus dem Ofen neh­men, wenn eine Kern­tem­pe­ra­tur von etwas über 50 (bzw. 60) Grad erreicht ist. Beob­ach­ten Sie das Ther­mo­me­ter: die Kern­term­pe­ra­tur steigt wei­ter.

Ich rate auch noch aus einem wei­te­ren Grund zur Ver­wen­dung eines Bra­ten­ther­mo­me­ters: jedes Stück Fleisch und jeder Back­ofen ver­hält sich ein biss­chen anders. Wenn Sie nur auf die Zeit ach­ten, geht das meis­tens gut. Ich hat­te aber auch schon ein Stück, das nach 30 Minu­ten noch rosa war.

Ich kau­fe übri­gens lie­ber zwei Stü­cke Lamm­kar­ree zu je vier Rip­pen also ein Stück mit 8 Rip­pen. Das gro­ße Stück sieht zwar spek­ta­ku­lä­rer aus, aber zwei klei­ne sind deut­li­che ein­fa­cher zu hand­ha­ben.

Der zeit­auf­wän­digs­te Schritt beim Lamm­kar­ree mit Kräu­ter­hül­le ist die Ver­ar­bei­tung der Kräu­ter. Sie kön­nen die­sen Schritt gut vor­be­rei­ten, denn die Kräuter-Butter-Mischung hält sich auch über Nacht im Kühl­schrank. Am Tag der Zube­rei­tung müs­sen Sie dann nur noch das Fleisch garen.

Im Unter­schied zu den etwas rus­ti­ka­le­ren Tei­len des Lamms (Schul­tern, Keu­len, Haxen) eig­net sich Lamm­kar­ree zum kur­zen Garen bei rela­tiv hohen Tem­pe­ra­tu­ren. Ich rate hier zur Anschaf­fung eines guten Bra­ten­ther­mo­me­ters, mit der Sie die Kern­tem­pe­ra­tur des Fleischs bestim­men kön­nen: bei 55 bis 58 Grad ist das Fleisch rosa, bei 65 bis 72 Grad ist es durch.

Dabei soll­ten Sie berück­sich­ti­gen, dass das Fleisch noch nach­gart, wenn es aus dem Ofen genom­men wird und ruht. Wenn Sie das Fleisch wie im Rezept ange­ge­ben 5 Minu­ten ruhen las­sen, soll­ten Sie es aus dem Ofen neh­men, wenn eine Kern­tem­pe­ra­tur von etwas über 50 (bzw. 60) Grad erreicht ist. Beob­ach­ten Sie das Ther­mo­me­ter: die Kern­term­pe­ra­tur steigt wei­ter.

Ich rate auch noch aus einem wei­te­ren Grund zur Ver­wen­dung eines Bra­ten­ther­mo­me­ters: jedes Stück Fleisch und jeder Back­ofen ver­hält sich ein biss­chen anders. Wenn Sie nur auf die Zeit ach­ten, geht das meis­tens gut. Ich hat­te aber auch schon ein Stück, das nach 30 Minu­ten noch rosa war.

Ich kau­fe übri­gens lie­ber zwei Stü­cke Lamm­kar­ree zu je vier Rip­pen also ein Stück mit 8 Rip­pen. Das gro­ße Stück sieht zwar spek­ta­ku­lä­rer aus, aber zwei klei­ne sind deut­li­che ein­fa­cher zu hand­ha­ben.


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