Mallorquinisches Kaninchen

Kanin­chen eig­nen sich her­vor­ra­gend zum Schmo­ren, denn sie haben rela­tiv vie­le Kno­chen und wenig Fleisch. Die Kno­chen geben beim Schmo­ren ein wun­der­ba­res Aro­ma ab.

Es gibt vie­le Rezep­te für geschmor­tes Kanin­chen. Hier stel­le ich eins vor, das sei­ne Stärke‐Beilage und sein Gemü­se gleich mit­bringt. Safran, Zimt und Rosi­nen sor­gen für den leicht exotisch‐arabischen Touch, der vie­le Gerich­te aus Mal­lor­ca aus­zeich­net.

Zutaten

für
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Zubereitung

Vor­be­rei­tung
45 Minu­ten
Zube­rei­tung
2 Stun­den
  1. Die Gemü­se­zwie­beln pel­len und in ca. 5 mm dicke Schei­ben schnei­den. Den Knob­lauch pel­len und grob hacken. Die Papri­ka­scho­te ent­ker­nen und in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Die Kar­tof­feln gründ­lich abbürs­ten und in ca. 5 mm dicke Schei­ben schnei­den.
  2. Das Kanin­chen in Vorder‐ und Hin­ter­schle­gel zer­le­gen. Die Filets (die sich beim Kanin­chen am Rücken befin­den) aus­lö­sen. Den übri­gen Rücken‐ und Rip­pen­teil mit einem kräf­ti­gen Mes­ser in drei bis vier Stü­cke hacken.
  3. Den Back­ofen auf 180 Grad vor­hei­zen
  4. Das Fleisch und die Kno­chen por­ti­ons­wei­se in Oli­ven­öl in einem Schmor‐ oder Bra­ten­topf anbra­ten und aus dem Topf neh­men.
  5. Im glei­chen Topf die geschnit­te­nen Zwie­beln, Knob­lauch und Papri­ka ein paar Minu­ten anschmo­ren und aus dem Topf neh­men.
  6. Wenn nötig, noch etwas Oli­ven­öl in den Topf geben und die Kar­tof­fel­schei­ben hin­ein­ge­ben. Ein paar Minu­ten schmo­ren las­sen und dann das Gemü­se auf die Kar­to­feln schich­ten. Mit Safran, Zimt, Nel­ken und Thy­mi­an wür­zen.
  7. Das Fleisch auf die Gemü­se legen, mit Weiß­wein und selbst­ge­koch­tem Geflü­gel­fond auf­gie­ßen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Mit geschlos­se­nem Deckel zum Kochen brin­gen. Die Filets nicht sofort mit in den Topf geben, son­dern erst nach unge­fähr 30 Minu­ten.
  8. Den Topf mit geschlos­se­nem Deckel für eine Stun­de in den vor­ge­heiz­ten Back­ofen stel­len. Nach 30 Minu­ten Gar­zeit die Filets dazu geben.
  9. 10 Minu­ten vor Ende der Gar­zeit die Pini­en­ker­ne in einer tro­cke­nen Pfan­ne leicht anrös­ten. Zusam­men mit den Oli­ven und den Rosi­nen in den Topf geben, vor­sich­tig unter­he­ben und ein paar Minu­ten heiß wer­den las­sen.
  10. Die Brü­he pro­bie­ren und bei Bedarf mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.
Vor­be­rei­tung
45 Minu­ten
Zube­rei­tung
2 Stun­den
  1. Die Gemü­se­zwie­beln pel­len und in ca. 5 mm dicke Schei­ben schnei­den. Den Knob­lauch pel­len und grob hacken. Die Papri­ka­scho­te ent­ker­nen und in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Die Kar­tof­feln gründ­lich abbürs­ten und in ca. 5 mm dicke Schei­ben schnei­den.
  2. Das Kanin­chen in Vorder‐ und Hin­ter­schle­gel zer­le­gen. Die Filets (die sich beim Kanin­chen am Rücken befin­den) aus­lö­sen. Den übri­gen Rücken‐ und Rip­pen­teil mit einem kräf­ti­gen Mes­ser in drei bis vier Stü­cke hacken.
  3. Den Back­ofen auf 180 Grad vor­hei­zen
  4. Das Fleisch und die Kno­chen por­ti­ons­wei­se in Oli­ven­öl in einem Schmor‐ oder Bra­ten­topf anbra­ten und aus dem Topf neh­men.
  5. Im glei­chen Topf die geschnit­te­nen Zwie­beln, Knob­lauch und Papri­ka ein paar Minu­ten anschmo­ren und aus dem Topf neh­men.
  6. Wenn nötig, noch etwas Oli­ven­öl in den Topf geben und die Kar­tof­fel­schei­ben hin­ein­ge­ben. Ein paar Minu­ten schmo­ren las­sen und dann das Gemü­se auf die Kar­to­feln schich­ten. Mit Safran, Zimt, Nel­ken und Thy­mi­an wür­zen.
  7. Das Fleisch auf die Gemü­se legen, mit Weiß­wein und selbst­ge­koch­tem Geflü­gel­fond auf­gie­ßen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Mit geschlos­se­nem Deckel zum Kochen brin­gen. Die Filets nicht sofort mit in den Topf geben, son­dern erst nach unge­fähr 30 Minu­ten.
  8. Den Topf mit geschlos­se­nem Deckel für eine Stun­de in den vor­ge­heiz­ten Back­ofen stel­len. Nach 30 Minu­ten Gar­zeit die Filets dazu geben.
  9. 10 Minu­ten vor Ende der Gar­zeit die Pini­en­ker­ne in einer tro­cke­nen Pfan­ne leicht anrös­ten. Zusam­men mit den Oli­ven und den Rosi­nen in den Topf geben, vor­sich­tig unter­he­ben und ein paar Minu­ten heiß wer­den las­sen.
  10. Die Brü­he pro­bie­ren und bei Bedarf mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Lei­der habe ich kei­nen deko­ra­ti­ven Schmor­topf, den ich auf den Tisch stel­len könn­te. Des­halb ver­tei­le ich Fleisch und Gemü­se auf vor­ge­wärm­te Scha­len.

Der Ein­topf wird rela­tiv dünn­flüs­sig – man­che sagen, dass die Brü­he das Bes­te an dem gan­zen Gericht sei. Neben Mes­ser und Gabel gehört für mich also immer auch ein Löf­fel auf den Tisch.

Gan­ze Kanin­chen wer­den oft mit Kopf ver­kauft. Ich schmo­re ihn mit, neh­me ihn aber vor dem Ser­vie­ren aus dem Topf.

Lei­der habe ich kei­nen deko­ra­ti­ven Schmor­topf, den ich auf den Tisch stel­len könn­te. Des­halb ver­tei­le ich Fleisch und Gemü­se auf vor­ge­wärm­te Scha­len.

Der Ein­topf wird rela­tiv dünn­flüs­sig – man­che sagen, dass die Brü­he das Bes­te an dem gan­zen Gericht sei. Neben Mes­ser und Gabel gehört für mich also immer auch ein Löf­fel auf den Tisch.

Gan­ze Kanin­chen wer­den oft mit Kopf ver­kauft. Ich schmo­re ihn mit, neh­me ihn aber vor dem Ser­vie­ren aus dem Topf.

3 Gedanken zu “Mallorquinisches Kaninchen

  1. Hal­lo Herr Con­nertz,
    wie wäre es mit einem „Aus­flug nach Wien“? Mich inter­es­siert ein gutes Rezept für ein Wie­ner Schnit­zel. Pro­te­ine erhal­te ich mit das Kalbs­schnit­zel, Stär­ke durch Kar­tof­feln /Katoffel‐Gurkensalat, wie errei­che ich einen pas­sen­den Fett­an­teil?
    Viel But­ter beim anbra­ten über die Pana­de ?
    Dank im Vor­aus für ein lecke­res Rezept!
    H. Kupi­las

    • Hal­lo Herr Kupi­las,
      dan­ke für die Anre­gung. Das Pro­blem bei Wie­ner Schnit­zel ist streng genom­men die Pana­de, die meist aus Brö­seln aus Wei­zen­mehl­brot besteht. Ein Aus­flug nach Ita­li­en wäre PHD‐tauglicher: eine Pic­ca­ta Mila­ne­se wird mit Ei und Par­me­san paniert; die Mehl­schicht kann man dabei leicht durch Kar­tof­fel­stär­ke oder Tapio­ka­mehl erset­zen. Aller­dings passt dann der Kartoffel‐Gurken‐Salat nicht so rich­tig … viel­leicht mit Kar­tof­fel­gnoc­chi und Toma­ten­sauce?
      Guten Appe­tit,
      Tho­mas Con­nertz

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