Rote Grütze

Rote Grüt­ze ist das klas­si­sche nord­deut­sche Des­sert. Ursprüng­lich wur­den nur rote und schwar­ze Johan­nis­bee­ren und Him­bee­ren ver­ar­bei­tet – was halt so im Som­mer reif wird. Ich neh­me ger­ne noch Kir­schen dazu oder ande­re rote Früch­te. Um die fruch­ti­ge Säu­re aus­zu­glei­chen, rei­che ich die Rote Grüt­ze mit einem orden­dli­chen Klacks Crè­me Dou­ble. Das schmeckt super­le­cker und nicht so pap­pig wie Vanillesauce.

Zutaten

für
Por­tio­nen
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Zubereitung

Zube­rei­tung
30 Minu­ten
War­te­zeit
2 Stun­den
  1. Die Früch­te mit Reis­si­rup süßen und in einem klei­nen Topf 5 Minu­ten köcheln las­sen.
  2. Den dabei ent­ste­hen­den Frucht­saft in einen zwei­ten Topf abgie­ßen, mit Was­ser oder Saft auf 125 ml auf­fül­len. Zum Kochen brin­gen.
  3. Die Tapio­ka-Per­len in den kochen­den Saft ein­streu­en, die Hit­ze redu­zie­ren und 15 Minu­ten köcheln las­sen, bis die Kügel­chen gla­sig sind und nur noch ein klei­ner wei­ßer Kern vor­han­den ist. Anfangs hin und wie­der vor­sich­tig umrüh­ren. Nicht zu hef­tig rüh­ren, damit die Kügel­chen sich nicht auf­lö­sen.
  4. Die Tapio­ka-Mas­se vor­sich­tig unter das Obst rüh­ren, ein­mal auf­ko­chen und noch 5 bis 10 Minu­ten wei­ter köcheln las­sen, bis die Tapio­ka-Per­len durch und durch gla­sig sind.
  5. Abküh­len las­sen und mit einen ordent­li­chen Klacks Crè­me Dou­ble ser­vie­ren.
Zube­rei­tung
30 Minu­ten
War­te­zeit
2 Stun­den
  1. Die Früch­te mit Reis­si­rup süßen und in einem klei­nen Topf 5 Minu­ten köcheln las­sen.
  2. Den dabei ent­ste­hen­den Frucht­saft in einen zwei­ten Topf abgie­ßen, mit Was­ser oder Saft auf 125 ml auf­fül­len. Zum Kochen brin­gen.
  3. Die Tapio­ka-Per­len in den kochen­den Saft ein­streu­en, die Hit­ze redu­zie­ren und 15 Minu­ten köcheln las­sen, bis die Kügel­chen gla­sig sind und nur noch ein klei­ner wei­ßer Kern vor­han­den ist. Anfangs hin und wie­der vor­sich­tig umrüh­ren. Nicht zu hef­tig rüh­ren, damit die Kügel­chen sich nicht auf­lö­sen.
  4. Die Tapio­ka-Mas­se vor­sich­tig unter das Obst rüh­ren, ein­mal auf­ko­chen und noch 5 bis 10 Minu­ten wei­ter köcheln las­sen, bis die Tapio­ka-Per­len durch und durch gla­sig sind.
  5. Abküh­len las­sen und mit einen ordent­li­chen Klacks Crè­me Dou­ble ser­vie­ren.

Tra­di­tio­nel­ler­wei­se wird Rote Grüt­ze mit Sago-Per­len zube­rei­tet statt mit Tapio­ka. Ich konn­te kei­nen Unter­schied fest­stel­len und mache sie damit, was gera­de im Haus ist.

Wich­tig ist, dass die Stär­ke-Per­len lan­ge genug aus­quel­len kön­nen. Ins­ge­samt soll die Rote Grüt­ze eine sämi­ge Kon­sis­tenz bekom­men, ohne dass die Früch­te zerkochen.

Als Groß­stadt­be­woh­ner ohne eige­nen Gar­ten ver­wen­de ich eine gute TK-Bee­ren­mi­schung für mei­ne Rote Grüt­ze. Kir­schen gibt es im Glas zu kau­fen – mitt­ler­wei­le auch ohne Zucker oder künst­li­che Konservierungsstoffe.

Tra­di­tio­nel­ler­wei­se wird Rote Grüt­ze mit Sago-Per­len zube­rei­tet statt mit Tapio­ka. Ich konn­te kei­nen Unter­schied fest­stel­len und mache sie damit, was gera­de im Haus ist.

Wich­tig ist, dass die Stär­ke-Per­len lan­ge genug aus­quel­len kön­nen. Ins­ge­samt soll die Rote Grüt­ze eine sämi­ge Kon­sis­tenz bekom­men, ohne dass die Früch­te zerkochen.

Als Groß­stadt­be­woh­ner ohne eige­nen Gar­ten ver­wen­de ich eine gute TK-Bee­ren­mi­schung für mei­ne Rote Grüt­ze. Kir­schen gibt es im Glas zu kau­fen – mitt­ler­wei­le auch ohne Zucker oder künst­li­che Konservierungsstoffe.


2 Gedanken zu „Rote Grütze“

    • Sago, Tapio­ka, Mani­ok und Cas­s­a­va – das per­fek­te Bei­spiel für Sprachver(w)irrung. Streng genom­men wird Sago aus dem Mark der Sago­pal­me gewon­nen, wäh­rend Tapio­ka aus der Wur­zel­knol­le des Cas­s­a­va-Strauchs her­ge­stellt wird. Um die Ver­wir­rung kom­plett zu machen, gibt es auch noch den soge­nann­ten „deut­schen Sago“, der aus Kar­tof­feln her­ge­stellt wird.

      Für die Küchen­pra­xis ist die Her­kunft aller­dings nicht wirk­lich wich­tig, da in allen Fäl­len prak­tisch 100% rei­ne Stär­ke gewon­nen wird. Wich­ti­ger ist, dar­auf zu ach­ten, wofür man’s ver­wen­den möch­te – Kügel­chen für rote Grüt­ze oder exo­ti­sche Des­serts, Pul­ver zum Bin­den von Sau­cen und ähnlichem.

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