Schwarzwurzel-Orangensuppe

Schwarz­wur­zeln sind ein gesun­des, sehr ballaststoff-reiches Win­ter­ge­mü­se, das sich nicht nur wun­der­bar im Ofen schmo­ren, son­dern auch zu einer sehr köst­li­chen win­ter­li­chen Sup­pe ver­ar­bei­ten lässt. Dabei balan­cie­ren Oran­gen­saft und ein paar Krü­mel Oran­gen­scha­le die teu­to­ni­sche Erd­schwe­re der Wur­zeln mit ein wenig süd­län­di­scher Fri­sche vor­treff­lich aus.

Zutaten

für
Por­tio­nen
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Zubereitung

Zube­rei­tung
45 Minu­ten
  1. Eine Schüs­sel mit kal­tem Was­ser bereit­stel­len und den Saft einer hal­ben Zitro­ne hin­ein­pres­sen.
  2. Die Schwarz­wur­zeln unter flie­ßen­dem kal­tem Was­ser schä­len, in gleich­mä­ßig gro­ße Stü­cke schnei­den und in das Zitro­nen­was­ser legen, damit sie sich nicht ver­fär­ben.
  3. Eine hal­be Oran­ge sehr fein abschä­len (idea­ler­wei­se mit einem Zes­ten­rei­ßer) und fein hacken. Die Oran­gen aus­pres­sen und 100 ml Saft abmes­sen.
  4. Die Scha­lot­te fein wür­feln.
  5. Die But­ter in einem aus­rei­chend gro­ßen Topf auf­schäu­men und die Scha­lot­ten­wür­fel mit den Schwarz­wur­zeln dar­in anschwit­zen, bis die Zwie­beln gla­sig sind. Das dau­ert etwa 5 Minu­ten.
  6. Mit 50 ml Weiß­wein und der Hälf­te des Oran­gen­safts ablö­schen, anschlie­ßend die Gemü­se­brü­he dazu geben und alles mit­ein­an­der 20 bis 30 Minu­ten köcheln las­sen, bis die Schwarz­wur­zeln sehr weich sind.
  7. Die Schwarz­wur­zeln in der Brü­he sehr fein pürie­ren. Etwas abküh­len las­sen und dann die Creme Frai­che ein­mi­xen. Mit Salz, Pfef­fer, Muakat­nuss, rest­li­chem Oran­gen­saft und etwa der Hälf­te der gehack­ten Oran­gen­scha­le abschme­cken.
  8. Die Sup­pe bis zum Ser­vie­ren warm hal­ten. Kurz vor dem Ser­vie­ren even­tu­ell noch ein­mal erhiz­ten und mit dem Stab­mi­xer auf­schäu­men. Auf Tel­ler ver­tei­len, mit der rest­li­chen Scha­le und den getrock­ne­ten Blü­ten gar­nie­ren und sofort ser­vie­ren.
Zube­rei­tung
45 Minu­ten
  1. Eine Schüs­sel mit kal­tem Was­ser bereit­stel­len und den Saft einer hal­ben Zitro­ne hin­ein­pres­sen.
  2. Die Schwarz­wur­zeln unter flie­ßen­dem kal­tem Was­ser schä­len, in gleich­mä­ßig gro­ße Stü­cke schnei­den und in das Zitro­nen­was­ser legen, damit sie sich nicht ver­fär­ben.
  3. Eine hal­be Oran­ge sehr fein abschä­len (idea­ler­wei­se mit einem Zes­ten­rei­ßer) und fein hacken. Die Oran­gen aus­pres­sen und 100 ml Saft abmes­sen.
  4. Die Scha­lot­te fein wür­feln.
  5. Die But­ter in einem aus­rei­chend gro­ßen Topf auf­schäu­men und die Scha­lot­ten­wür­fel mit den Schwarz­wur­zeln dar­in anschwit­zen, bis die Zwie­beln gla­sig sind. Das dau­ert etwa 5 Minu­ten.
  6. Mit 50 ml Weiß­wein und der Hälf­te des Oran­gen­safts ablö­schen, anschlie­ßend die Gemü­se­brü­he dazu geben und alles mit­ein­an­der 20 bis 30 Minu­ten köcheln las­sen, bis die Schwarz­wur­zeln sehr weich sind.
  7. Die Schwarz­wur­zeln in der Brü­he sehr fein pürie­ren. Etwas abküh­len las­sen und dann die Creme Frai­che ein­mi­xen. Mit Salz, Pfef­fer, Muakat­nuss, rest­li­chem Oran­gen­saft und etwa der Hälf­te der gehack­ten Oran­gen­scha­le abschme­cken.
  8. Die Sup­pe bis zum Ser­vie­ren warm hal­ten. Kurz vor dem Ser­vie­ren even­tu­ell noch ein­mal erhiz­ten und mit dem Stab­mi­xer auf­schäu­men. Auf Tel­ler ver­tei­len, mit der rest­li­chen Scha­le und den getrock­ne­ten Blü­ten gar­nie­ren und sofort ser­vie­ren.

Schwarz­wur­zeln sind lei­der aus der Mode gekom­men, da sie nicht beson­ders schön anzu­se­hen sind („so häß­lich, dass sie gesund sein müs­sen“) und beim Schä­len einen kleb­ri­gen Saft abson­dern, der sich an der Luft sofort braun färbt. Gegen brau­ne Fin­ger hel­fen Küchen­hand­schu­he aus Latex und gegen das Ver­fär­ben des gesun­den Gemü­ses hilft leicht gesäu­er­tes Was­ser.

Schwarz­wur­zeln kann man als ca. 20 bis 30 cm lan­ge, gut dau­men­di­cke Stan­gen kau­fen. Zu dünn soll­ten die Stan­gen nicht sein, dann bleibt nach dem Schä­len zu wenig übrig. Zu dick aber auch nicht, denn sehr dicke Schwarz­wur­zeln sind innen häu­fig hohl.

Das Rezept habe ich einer alten Aus­ga­be des Maga­zins der Süd­deut­schen Zei­tung ent­nom­men und für die Per­fect Healt Diet leicht ange­passt.

Den gesun­den Bal­last­stof­fen ist ein eige­ner Hin­ter­grund­bei­trag gewid­met.

Schwarz­wur­zeln sind lei­der aus der Mode gekom­men, da sie nicht beson­ders schön anzu­se­hen sind („so häß­lich, dass sie gesund sein müs­sen“) und beim Schä­len einen kleb­ri­gen Saft abson­dern, der sich an der Luft sofort braun färbt. Gegen brau­ne Fin­ger hel­fen Küchen­hand­schu­he aus Latex und gegen das Ver­fär­ben des gesun­den Gemü­ses hilft leicht gesäu­er­tes Was­ser.

Schwarz­wur­zeln kann man als ca. 20 bis 30 cm lan­ge, gut dau­men­di­cke Stan­gen kau­fen. Zu dünn soll­ten die Stan­gen nicht sein, dann bleibt nach dem Schä­len zu wenig übrig. Zu dick aber auch nicht, denn sehr dicke Schwarz­wur­zeln sind innen häu­fig hohl.

Das Rezept habe ich einer alten Aus­ga­be des Maga­zins der Süd­deut­schen Zei­tung ent­nom­men und für die Per­fect Healt Diet leicht ange­passt.

Den gesun­den Bal­last­stof­fen ist ein eige­ner Hin­ter­grund­bei­trag gewid­met.


3 Gedanken zu „Schwarzwurzel-Orangensuppe“

  1. Guten Tag Herr Con­nertz,
    Das „Backofen-Rezept „ inter­es­siert mich. Bit­te Info/Rezept dazu .
    Wo ist bei die­sem Rezept eigent­lich die Pro­te­in­kom­po­nen­te?
    Abwei­chend von die­sem Rezept:
    Fam. Jami­net emp­fiehlt Algen zur Jod und Mine­ra­li­en­ver­sor­gung…
    ich habe schon getrock­ne­te Nori-Algen im Gemü­se und Salat pro­biert, nicht beson­ders lecker.
    Haben Sie eini­ge Koch­emp­feh­lun­gen dazu.
    Dan­ke
    H. Kupi­lad

    Antworten
    • Lie­ber Herr Kupi­las,
      bei der Sup­pe han­delt es sich um eine Vor­spei­se; die Pro­te­in­kom­po­nen­te soll­te aus dem Haupt­ge­richt kom­men, z.B. dem vor 14 Tagen vor­ge­stell­ten rück­wärts gebra­te­nen Roast­beef.
      Im Ofen geschmor­te Schwarz­wur­zeln fin­den Sie in die­sem Rezept.
      Die Ver­wen­dung von Algen neh­me ich mal auf mei­ne Ideen­lis­te; bis dahin emp­feh­le ich, in Koch­bü­chern oder Blogs nach japa­ni­schen Rezep­ten zu stö­bern. Die­se sind oft von sich aus schon PHD-tauglich oder las­sen sich rela­tiv ein­fach abwan­deln.
      Schö­ne Grü­ße
      Tho­mas Con­nertz

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