Schwarzwurzeln und Möhren im Ofen geschmort

Schwarz­wur­zeln sind ein köst­li­cher Lie­fe­rant von harm­lo­sen Stär­ken, der viel häu­fi­ger auf dem Spei­se­plan ste­hen soll­te. Ihr mild-nussiger Geschmack ent­schä­digt viel­fach für die zuge­ge­be­ner­ma­ßen vor­han­de­ne Mühe der Vorbereitung.

Je nach Lust und Lau­ne oder Markt­la­ge ergän­ze ich sie ger­ne mit Möh­ren oder ande­ren Gemü­se­sor­ten wie z.B. Pas­ti­na­ken, Gemü­se­zwie­beln oder Kar­tof­feln. Manch­mal las­se ich auch den Par­me­san weg und wür­ze sie ori­en­ta­lisch mit einem hal­ben Tee­löf­fel frisch gemör­ser­tem Kreuzkümmel.

Im Ofen geschmor­tes Gemü­se ist ein pri­ma Lie­fe­rant von harm­lo­sen Stär­ken – mal abge­se­hen von allem ande­ren Gesun­den, das Gemü­se so mit sich bringt. Es schmeckt zu jeder Art Fleisch wie z.B. Roast­beef, Rump­steak, aber auch Lamm oder gebra­te­ner Entenbrust.

Zutaten

für
Por­tio­nen
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Zubereitung

Zube­rei­tung
60 Minu­ten
  1. Die Zitro­ne aus­pres­sen und den Saft in einer Schüs­sel mit kal­tem Was­ser ver­mi­schen. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch 1 bis 2 EL Weiß­wein­essig neh­men.
  2. Die Schwarz­wur­zeln gründ­lich waschen, dann schä­len und in bei Bedarf in Stü­cke schnei­den. Die Stü­cke sofort in das kal­te Zitro­nen­was­ser geben, damit sie nicht braun wer­den.
  3. Die Möh­ren bürs­ten oder schä­len und in gleich gro­ße Stü­cke wie die Schwarz­wur­zeln schnei­den.
  4. Den Back­ofen auf 200 Grad vor­hei­zen. Unge­fähr 1 Liter Was­ser zum Kochen brin­gen, leicht sal­zen.
  5. Die Möh­ren 3 Minu­ten in dem Salz­was­ser vor­ko­chen. Mit einem Schaum­löf­fel her­aus­schöp­fen und in einem Sieb etwas abküh­len las­sen.
  6. Die Schwarz­wur­zeln 2 Minu­ten in dem Möh­ren­was­ser vor­ko­chen, abgie­ßen und eben­falls etwas abküh­len las­sen, damit Sie sich im nächs­ten Schritt nicht die Fin­ger ver­bren­nen. Durch das Vor­ko­chen wird der kleb­ri­ge Saft ent­fernt, so dass man die Schwarz­wur­zeln ein­ölen und wür­zen kann.
  7. Den Thy­mi­an mit dem Oli­ven­öl ver­mi­schen und bei­de Gemü­se damit ein­strei­chen.
  8. Schwarz­wur­zeln und Möh­ren auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech legen. Ins­ge­samt 30 bis 40 Minu­ten im vor­ge­heiz­ten Ofen backen, bis sie appe­tit­lich braun sind . Nach 20 Minu­ten ein­mal umdre­hen.
  9. Wäh­rend die Gemü­se garen den Par­me­san grob ras­peln. 5 Minu­ten vor Schluss das Gemü­se damit bestreu­en und eben­falls ein wenig braun wer­den las­sen.
Zube­rei­tung
60 Minu­ten
  1. Die Zitro­ne aus­pres­sen und den Saft in einer Schüs­sel mit kal­tem Was­ser ver­mi­schen. Alter­na­tiv kön­nen Sie auch 1 bis 2 EL Weiß­wein­essig neh­men.
  2. Die Schwarz­wur­zeln gründ­lich waschen, dann schä­len und in bei Bedarf in Stü­cke schnei­den. Die Stü­cke sofort in das kal­te Zitro­nen­was­ser geben, damit sie nicht braun wer­den.
  3. Die Möh­ren bürs­ten oder schä­len und in gleich gro­ße Stü­cke wie die Schwarz­wur­zeln schnei­den.
  4. Den Back­ofen auf 200 Grad vor­hei­zen. Unge­fähr 1 Liter Was­ser zum Kochen brin­gen, leicht sal­zen.
  5. Die Möh­ren 3 Minu­ten in dem Salz­was­ser vor­ko­chen. Mit einem Schaum­löf­fel her­aus­schöp­fen und in einem Sieb etwas abküh­len las­sen.
  6. Die Schwarz­wur­zeln 2 Minu­ten in dem Möh­ren­was­ser vor­ko­chen, abgie­ßen und eben­falls etwas abküh­len las­sen, damit Sie sich im nächs­ten Schritt nicht die Fin­ger ver­bren­nen. Durch das Vor­ko­chen wird der kleb­ri­ge Saft ent­fernt, so dass man die Schwarz­wur­zeln ein­ölen und wür­zen kann.
  7. Den Thy­mi­an mit dem Oli­ven­öl ver­mi­schen und bei­de Gemü­se damit ein­strei­chen.
  8. Schwarz­wur­zeln und Möh­ren auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech legen. Ins­ge­samt 30 bis 40 Minu­ten im vor­ge­heiz­ten Ofen backen, bis sie appe­tit­lich braun sind . Nach 20 Minu­ten ein­mal umdre­hen.
  9. Wäh­rend die Gemü­se garen den Par­me­san grob ras­peln. 5 Minu­ten vor Schluss das Gemü­se damit bestreu­en und eben­falls ein wenig braun wer­den las­sen.

Dass Schwarz­wur­zeln zu den ver­ges­se­nen Gemü­sen gehö­ren, kann man eigent­lich nicht mehr behaup­ten. Zwar bekommt man sie (noch) nicht in jedem Super­markt, aber man muss auch nicht mehr sämt­li­che Bio­lä­den der nähe­ren und wei­te­ren Umge­bung abklap­pern. Ein gut sor­tier­ter Gemü­se­händ­ler oder Markt­stand soll­te im Win­ter Schwarz­wur­zeln vor­rä­tig haben. Im Som­mer gibt es kei­ne Schwarz­wur­zeln zu kaufen.

So rich­tig popu­lär sind Schwarz­wur­zeln aber auch nicht. Das liegt vor allem dar­an, dass sie ein biss­chen auf­wän­dig zu ver­ar­bei­ten sind. Zum Einen wer­den sie nicht wie die meis­ten ande­ren Gemü­se vor­ge­wa­schen und kom­men des­halb mit deut­lich mehr Erde in die Tüte als nur ein paar deko­ra­ti­ven Krü­meln. Zum Ande­ren müs­sen sie geschält wer­den und son­dern dabei einen kleb­ri­gen Saft ab, der sich hart­nä­ckig in sämt­li­che Haut­rit­zen setzt, wenn man kei­ne Hand­schu­he trägt.

Zudem wird der Saft schnell braun und das Gemü­se damit unan­sehn­lich. Schnel­le Ver­ar­bei­tung und Zwi­schen­la­gern in Zitronen- oder Essig­was­ser hilft dem ab.

Wenn man aber die Mühe nicht scheut, wird man mit einem äußerst köst­li­chen Gemü­se belohnt, das Unmen­gen an harm­lo­sen Stär­ken enthält.

Dass Schwarz­wur­zeln zu den ver­ges­se­nen Gemü­sen gehö­ren, kann man eigent­lich nicht mehr behaup­ten. Zwar bekommt man sie (noch) nicht in jedem Super­markt, aber man muss auch nicht mehr sämt­li­che Bio­lä­den der nähe­ren und wei­te­ren Umge­bung abklap­pern. Ein gut sor­tier­ter Gemü­se­händ­ler oder Markt­stand soll­te im Win­ter Schwarz­wur­zeln vor­rä­tig haben. Im Som­mer gibt es kei­ne Schwarz­wur­zeln zu kaufen.

So rich­tig popu­lär sind Schwarz­wur­zeln aber auch nicht. Das liegt vor allem dar­an, dass sie ein biss­chen auf­wän­dig zu ver­ar­bei­ten sind. Zum Einen wer­den sie nicht wie die meis­ten ande­ren Gemü­se vor­ge­wa­schen und kom­men des­halb mit deut­lich mehr Erde in die Tüte als nur ein paar deko­ra­ti­ven Krü­meln. Zum Ande­ren müs­sen sie geschält wer­den und son­dern dabei einen kleb­ri­gen Saft ab, der sich hart­nä­ckig in sämt­li­che Haut­rit­zen setzt, wenn man kei­ne Hand­schu­he trägt.

Zudem wird der Saft schnell braun und das Gemü­se damit unan­sehn­lich. Schnel­le Ver­ar­bei­tung und Zwi­schen­la­gern in Zitronen- oder Essig­was­ser hilft dem ab.

Wenn man aber die Mühe nicht scheut, wird man mit einem äußerst köst­li­chen Gemü­se belohnt, das Unmen­gen an harm­lo­sen Stär­ken enthält.


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